Susan Neiman »Nennen wir es böse«

  • Buchpremiere

Die Autorin im Gespräch mit Dietmar Dath

Nachrichten hören oder lesen ist für viele Menschen zur Tortur geworden. Wie lässt sich eine Realität erfassen und benennen, die moderne Demagogen wie Donald Trump geschaffen hat? Für Susan Neiman ist das eine entscheidende Frage, denn wie wir die Gegenwart beschreiben, bestimmt unsere Fähigkeit, ihr Widerstand zu leisten.

»Dieses scharfsinnige, dringliche und äußerst lesenswerte Buch wird unser Verständnis der gegenwärtigen Krise verändern.«

Daniel Kehlmann

»Dieses scharfsinnige, dringliche und äußerst lesenswerte Buch wird unser Verständnis der gegenwärtigen Krise verändern.«
Daniel Kehlmann

In ihrem neuen Buch, das sie nur bei dieser exklusiven Veranstaltung in Deutschland vorstellt, analysiert Neiman die aktuelle Krise der Demokratie aus moralphilosophischer Perspektive und zeigt, wie die Normalisierung von Fehlverhalten das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt und zur Erosion gemeinsamer Werte führt. Doch die Klage vom Katheder ist nicht ihr Metier: Als Direktorin des Einstein-Forums hat Susan Neiman immer wieder leidenschaftlich in öffentliche Debatten eingegriffen und scheut sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Also zum Beispiel, warum Trump nicht »autoritär«, sondern »böse« genannt werden sollte, und wieso Moral befremdlich oft als Schimpfwort verstanden wird. Das diskutiert  die Philosophin gemeinsam mit dem Autor und Journalisten Dietmar Dath.

Susan Neiman »Nennen wir es böse«, übersetzt aus dem Englischen von Michaela Grabinger, Hanser 2026

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