In den Laken
Bedeutung taucht nicht auf einen Schlag auf, sondern durch Assoziationen: eine Silhouette, eine Textur, ein Sprachfragment, das sich mit den eigenen Erinnerungen und Eingebungen der Betrachtenden verwebt.
Joachim Perez arbeitet zwischen Textil und Installation, mit alten deutschen Stoffen und textbasierten Arbeiten. Er widmet sich dem Punkt, an dem intime Erfahrung auf überlieferte Sprache und vorgegebene Form trifft. Der Akt des Herstellens ist hierbei langsam und beharrlich wiederholend, er bringt Bilder hervor, hält aber auch Dauer fest, er zeichnet nach, wie Macht materielle Form annimmt. Joachim Perez hat eine Installation aufgebaut, sie steht über die Woche noch.