Zur Begrüßung der Drahtballerinen
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Sonja Kautz
Die 1956 in Halberstadt geborene und heute im Barnim und in Berlin lebende Künstlerin und Architektin Sonja Kautz hat für den Garten des Literaturhauses zwei »anthropomorphe« Drahtfiguren geschaffen. Die über drei Meter hohen Gebilde scheinen in ihrer Transparenz zu schweben. In ihrer raffinierten Flüchtigkeit setzen sie dem Blick keinen Widerstand entgegen und bewahren doch Haltung und Form. Die Wetterverhältnisse spielen mit diesen Formen und modellieren sie gewissermaßen aus dem Licht heraus. Manchmal treten sie in den Schatten des Baumes zurück, dann wieder gleißen sie auf unter den Strahlen der Sonne. Doch bleibt in der natürlichen Veränderung ihrer Aura das künstlerische Wesen dieser Skulpturen aus Draht immer gleich.
Mit freundlicher Unterstützung der Firma K. Rogge Spezialbau GmbH, Berlin