Wilhelm Heinse: Aufzeichnungen

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Mit Friedhelm Ptok, Markus Bernauer und Norbert Miller

Mit Friedhelm Ptok, Markus Bernauer und Norbert Miller

Ein Erotomane, glaubend an die Durchströmung der Welt mit sexueller Energie, in seiner Verachtung der Kirchen den französischen Libertins nahe: Wilhelm Heinse (1746–1803) gehörte seit dem Roman »Ardinghello« und seiner Übersetzung des Petronius zu den öffentlich viel beschimpften und heimlich viel gelesenen Autoren deutscher Sprache. »Unser Herr Gott ist gerad mit einem Gesicht gemacht, als ob er die Madonna gnädig vögeln wollte«, notiert er 1783 vor einem italienischen Gemälde. Der authentische Heinse ist erst seit der vollständigen Veröffentlichung seiner »Aufzeichnungen« (C. Hanser Verlag, 2003) zu lesen. Mit den im Herbst 2005 erschienenen Kommentarbänden ist die von der Gerda Henkel Stiftung ermöglichte Veröffentlichung von Heinses in Frankfurt a. M. liegendem Nachlaß abgeschlossen.
Friedhelm Ptok liest aus den »Aufzeichnungen«; Markus Bernauer und Norbert Miller sprechen über Wilhelm Heinse.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Gerda Henkel Stiftung