Viola Roggenkamp: Tochter und Vater

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Mit Viola Roggenkamp und Gabriele v. Arnim

Mit Viola Roggenkamp und Gabriele v. Arnim

Paul war kein Held, urteilt die Tochter über ihren Vater. Und ausgerechnet er hat seine jüdische Geliebte und deren Mutter vor der Deportation gerettet: Papiere gefälscht, die Gestapo in Berlin ausgetrickst und in Krakau mit Schleichhandel Geld gescheffelt auf Kosten der Nazis. Wie hat er das gemacht? Genügt es, verliebt und jung zu sein? Er hatte Angst und er war nur ein kleiner Angestellter. Um auf seiner Beerdigung eine Rede zu halten, spürt die Tochter seinem Leben nach und gerät dabei in eigene Katastrophen. Viola Roggenkamp erzählt ebenso leicht wie bildmächtig die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung und die Suche nach der Vergangenheit als Weg ins eigene Leben. Nach dem Bestseller »Familienleben« schreibt sie mit diesem Roman die Geschichte der deutsch-jüdischen Hamburger Familie fort.

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman »Familienleben«, 2005 ihr Essay »Erika Mann. Eine jüdische Tochter«. Zuletzt erschien der Roman »Die Frau im Turm«.

Moderation: Gabriele v. Arnim, 1946 in Hamburg geboren, studierte und promovierte in Politik und Soziologie. Die Autorin und Literaturkritikerin arbeitet als Journalistin und Moderatorin von Kultursendungen in Rundfunk und Fernsehen und schreibt Rezensionen für Zeitungen und Hörfunk.

Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin