Unsuk Chin und Clemens J. Setz im Gespräch mit Daniel Medin

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Music & Literature

Reihe Berlin als Schaffensort

Berlin ist eine Metropole für Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt. Inwiefern ist Berlin ein förderliches Umfeld für ihre Kunst? Wie gewinnen sie Inspiration aus der Stadt und integrieren sie in ihre Narrative? Und was können sie, mit ihrem von anderen kulturellen Erfahrungen geprägten Blick auf Berlin, uns über unsere Stadt erzählen? Zu Gast bei Daniel Medin sind heute die preisgekrönte koreanische Komponistin Unsuk Chin (*1961), seit 1988 in Berlin, wo im letzten Jahr ihre Komposition »Chorós Chordón for orchestra« von Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmoniker uraufgeführt wurde.
Außerdem der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz (*1982), der Tagebuchaufzeichnungen aus Berlin vorlesen und sich mit Unsuk über ihre Sicht auf die Stadt unterhalten wird. Der chinesische Sheng-Virtuose Wu Wei, auch er ein überzeugter Wahlberliner, wird Auszüge aus dem für ihn von Unsuk Chin komponierten Konzert für chinesische Mundorgel (Sheng) und Orchester spielen.