Tschechische Literatur nach 1989

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Mit Ludvík Vaculík und Jan Faktor

Mit Ludvík Vaculík und Jan Faktor

Mit Theatergastspielen, Konzerten und Ausstellungen präsentiert sich tschechische Kunst und Kultur im Rahmen des Festivals »Prag-Berlin 2001/2002« im ersten Halbjahr 2002 in Berlin.
Schriftsteller unterschiedlicher Generationen lesen aus ihren neueren Texten und sprechen über ihre Erfahrungen seit dem Winter 1989, als sich die tschechische Gesellschaft vom Totalitarismus befreite.

Ludvík Vaculík, 1926 in Brumov [Südmähren] geboren, ist als Verfasser des politischen Manifestes »2000 slov« [2000 Worte] 1968 weit über die Grenzen der CSSR hinaus bekannt geworden; sein »Böhmisches Traumbuch« ist ein ironischer Kommentar der Normalisierung nach der Niederschlagung des Prager Frühlings. Der in Prag lebende Publizist und Romancier zählt heute zu den bedeutendsten tschechischen Schriftstellern. Mit Ludvík Vaculík spricht Jan Faktor.