Tod in Rom
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Mit Sibylle Lewitscharoff
Sibylle Lewitscharoff hat für einen Text aus ihrem ersten Roman »Pong« 1998 den Ingeborg Bachmann-Preis erhalten; ihr neuer Roman »Montgomery« erzählt acht Tage aus dem Leben des römischen Filmproduzenten Montgomery Cassini-Stahl, der in Cinecittà einen Film über Joseph Süß Oppenheimer zu drehen beginnt, den Finanzrat des Württembergischen Hofes im 18. Jahrhundert, den Lion Feuchtwanger als Jud Süß beschrieben und Veit Harlan in seinem Film zum Haßobjekt der Antisemiten gemacht hatte. Der Roman verschränkt die römische Lebensgeschichte seines Helden mit der Kindheit und Jugend in Stuttgart und konstruiert ein dichtes Netz aus zeit- und kulturgeschichtlichen Verweisen. Sibylle Lewitscharoff liest aus diesem Buch.