Thomas Melle im Gespräch

  • Kleistpreis

Der Kleistpreisträger spricht mit Svealena Kutschke über sein Werk

2026 geht der Kleist-Preis an den Romancier und Dramatiker Thomas Melle für sein »im besten Sinne verstörendes Werk«. So der Verleger Heinrich von Berenberg, die diesjährige Vertrauensperson der Jury, in seiner Begründung für den Preisträger: »Niemandem unter den deutschsprachigen Gegenwartsautor:innen ist es gelungen wie Thomas Melle, dem gesellschaftlichen Leben des 21. Jahrhunderts, wie wir es kennen, einen so realistischen wie kunstvoll gearbeiteten Spiegel vorzuhalten. Wer hinein blickt, wer diesen Autor liest, dessen Leben wird verändert, und mehr kann Literatur eigentlich nicht tun.«

In den viel beachteten Romanen »Die Welt im Rücken« und »Haus zur Sonne« hat Melle sein Leben mit bipolarer Störung und Depressionen verarbeitet. Vor allem aber ist er immer wieder auch als Dramatiker in Erscheinung getreten – und steht damit in bester Tradition Heinrich von Kleists, dessen Geburtstag sich im kommenden Jahr zum 250. Mal jährt.

Wie er zu Kleist steht, was er mit dem Preisgeld von 30.000 Euro anstellt und welchen Blick er auf sein vergangenes und künftiges Werk hat, darüber spricht Thomas Melle mit der Autorin und Journalistin Svealena Kutschke.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich von Kleist Gesellschaft e.V.