Tash Aw »Der Süden«

  • Buchpräsentation

Der Autor im Gespräch mit Milena Adam. Den deutschen Text liest Luis Huayna.

In englischer Sprache

Als sein Großvater stirbt, reist ein Junge namens Jay mit seiner Familie nach Süden zu dem Anwesen, das dieser ihnen hinterlassen hat – einem einst blühenden Bauernhof, der mittlerweile verfallen ist. Die Bäume sind krank, die Felder von monatelanger Dürre ausgedörrt. Dennoch gehen die Bauern hinaus, um das Land zu bewirtschaften – oder das, was davon noch übrig ist. Im Laufe dieser heißen, schwülen Tage fühlt sich Jay zu Chuan hingezogen, dem Sohn des Gutsverwalters, der sich in jeder Hinsicht von ihm unterscheidet – bis auf eine. Draußen auf den Feldern und auf den Straßen in die Stadt hinein verstärkt sich die Anziehungskraft zwischen den Jungen. Im Haus sehen sich die anderen Familienmitglieder, darunter Jays zwei rebellische ältere Schwestern, mit ihren eigenen Bedauern konfrontiert und beginnen, sich voneinander zu entfernen. Wie das Land um sie herum sind sie machtlos gegen die globalen Kräfte, die ihr Leben überflüssig zu machen drohen.

»The South« ist eine Geschichte darüber, was geschieht, wenn privates und öffentliches Leben aufeinanderprallen. Es ist der erste Teil eines Romanzyklus, mit dem Tash Aw meisterhaft das Porträt einer Familie zeichnet, die eine Zeit großer Veränderungen durchlebt – ein neu interpretiertes Epos für unsere Zeit.

Tash Aw »Der Süden«, Luchterhand 2026