Susanne Schädlich: Westwärts, so weit es nur geht. Eine Landsuche
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Mit Susanne Schädlich
Zwölf Jahre alt war Susanne Schädlich, als sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester Ende der siebziger Jahre von Ostberlin in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Nach zehn Jahren in der Bundesrepublik mußte sie, noch immer nicht heimisch geworden, weiterziehen. Sie floh nach Los Angeles, wo es ihr einfacher schien, Ostdeutsche und Westdeutsche oder keines von beidem zu sein. Amerika war ein Neuanfang, war Abenteuer und Herausforderung. Hier war sie, als die Mauer fiel. Daß sie Deutschland nicht entkommen würde, stellte sie erst Jahre später fest – es hatte sich mit seinen Tragödien auch in ihre familiären Verhältnisse eingeschrieben.
Jetzt kehrt sie noch einmal zurück nach Los Angeles, in die Stadt, die sie einstmals gerettet hat, und fragt, was Zuhausesein bedeutet.
Susanne Schädlich liest aus ihrem neuen Buch »Westwärts, so weit es nur geht. Eine Landsuche« (Droemer-Knaur).