Suchers Leidenschaften: Heinrich Heine

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Mit C. Bernd Sucher

Mit C. Bernd Sucher

Viele von Heinrich Heines Gedichten sind inzwischen Volksgut geworden, werden von Menschen zitiert, die den Verfasser nicht kennen: »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…« Daß Heine auch ein (erfolgloser) Dramatiker war, wissen die wenigsten. Und auch seine satirischen Reportagen, seine Essays zur Philosophie, zum Theater und zur Malerei, seine Kritiken und seine brillanten Feuilletons sind leider alles andere als bekannt. C. Bernd Sucher wird in diesem Vortrag den unpopulären Heine vorstellen, den Gesellschaftskritiker, der für Toleranz stritt, gegen Zensur und Unterdrückung kämpfte. Er wird über den Juden Heine sprechen, der früh schon erkannte, daß »der Taufzettel das Entréebillet zur europäischen Kultur« war. Und Sucher wird den selbstbewußten, charmanten, selbstironischen Heine präsentieren, der in der Jugend schon wußte, was aus ihm werden würde: »Zu Düsseldorf bin ich geboren, und ich bemerke dieses ausdrücklich für den Fall, daß etwa, nach meinem Tode, sieben Städte sich um die Ehre streiten, meine Vaterstadt zu sein.«