Suchers Leidenschaften: Elfriede Jelinek
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Mit C. Bernd Sucher und Elfriede Jelinek
C. Bernd Sucher wird sich mit dem Prosawerk der Autorin ebenso beschäftigen – insbesondere mit dem Roman „Die Klavierspielerin“ – wie mit den vielen Dramen. Und selbstverständlich wird Sucher auch auf die Jelinek-Inszenierung von „Bambiland“ von Christoph Schlingensief eingehen und auf Jelineks vom Frühjahr 2007 bis zum Frühjahr 2008 auf ihrer Website veröffentlichen „Privatroman“ mit dem Titel „Neid“ – er erschien Kapitel nach Kapitel. Diesen reinen Online-Text stellte Jelinek im Mai 2008 fertig. Jelinek setzt damit ihr „Todsündenprojekt“ fort, das sie 1989 mit „Lust“ begonnen und 2000 mit „Gier“ ergänzt hatte.
Elfriede Jelinek ist eine der produktivsten deutschsprachigen Autoren, ihre Stücke werden von den besten Regisseuren inszeniert, an den bedeutendsten Häusern – aber selten nur nachgespielt. Sie ist weder mit ihrer Prosa noch mit ihren Dramen je populär geworden. Im Zentrum von C. Bernd Suchers Vortrag steht der Prosatext „Wolken.Heim“, den der Regisseur Jossi Wieler, der immer wieder Jelinek-Texte inszenierte, zu einem großen Theater-Erfolg machte.
C. Bernd Sucher, Buch-, Hörfunk- und Fernsehautor, langjähriger Redakteur der »Süddeutschen Zeitung«, heute Professor an der Bayerischen Hochschule für Film und Fernsehen, widmet sich leidenschaftlich: Elfriede Jelinek