Sherko Fatah: Onkelchen. Roman
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Mit Sherko Fatah
Sherko Fatah ist 1964 als Sohn eines irakischen Kurden in Berlin geboren, in der DDR aufgewachsen und 1975 nach Westdeutschland ausgewandert. Er veröffentlichte 2001 den Roman »Im Grenzland« und 2002 »Donnie«. In seinem neuen Roman »Onkelchen« erzählt er von einer Reise nach Sulaimania, in den kurdischen Teil des Irak; aber auch von einer Erkundungstour zurück zu den Orten erlebter und erlittener Gewalt. Die Titelfigur ist allerdings ein in Berlin bei illegalen Flüchtlingen lebender älterer Mann, den alle »Onkelchen« nennen. Er hat sich der Außenwelt gegenüber verschlossen und behält die Geschichte seiner Flucht für sich. Sherko Fatah liest aus seinem neuen Roman.