Schreiben in der Fremde: Hiromi Ito und Yoko Tawada

Diese Veranstaltung liegt im Archiv

Mit Irmela Hijiya-Kirschnereit, Hiromi Ito und Yoko Tawada

Mit Irmela Hijiya-Kirschnereit, Hiromi Ito und Yoko Tawada

Ein Zwiegespräch, moderiert von Irmela Hijiya-Kirschnereit. Die Dichterin und Essayistin Hiromi Ito, die in den frühen 1980er Jahren mit ihrer radikalen Poesie zu einem neuen weiblichen Körper- und Lebensgefühl anstiftete, lebt seit Mitte der 1990er Jahre bei San Diego in Südkalifornien und schöpft aus ihren »transpazifischen« Erfahrungen Stoff und Inspiration für ihre in sprachliche Übergangszonen ausgreifenden Werke. »Exophonie« und das Räume und Kulturen transzendierende Leben und Denken prägen auch das Schaffen von Yoko Tawada, die 1982 nach Deutschland übersiedelte und in beiden Sprachen schreibt. Was verbindet diese beiden Repräsentantinnen einer neuen Generation japanischer Autoren mit Auslandserfahrung? Was trieb sie ins freiwillige Exil? Wie färbt die Fremde auf ihr Schreiben ab? Und wie werden die »Überseezungen «(Tawada) unser Lesen und Fühlen verändern? Irmela Hijiya-Kirschnereit ist Professorin für Japanologie an der Freien Universität Berlin und übersetzt Literatur aus dem Japanischen. Das Gespräch wird simultan Deutsch-Japanisch gedolmetscht.

Zusammen mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum, der Japan Foundation und der Japanischen Botschaft in Berlin