Schatten jenseits der Höhlenwand
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Mit László Márton
Aus den Schatten der verschwundenen Fotos eines verschollenen ungarischen Kleinstadtfotografen rekonstruiert László Márton (geboren 1959 in Budapest) die Geschichten von verfolgten und diskriminierten Menschen: »Schwerlich könnte man behaupten, sie seien nicht real, denn wer in Realität einmal existiert hat, bleibt in alle Ewigkeit eine reale Person.« Aus dem Spiel mit der Dokumentation ist ein Roman entstanden, der den Katastrophen und Verbrechen des 20. Jahrhunderts auch ihre komischen und melancholischen Seiten abgewinnt. Péter Esterházy spricht von Mártons satirischer Wut. Der Autor, der Heinrich von Kleist, Goethe und Grillparzer ins Ungarische übersetzt hat, liest selbst aus seinem von Agnes Relle übersetzten Roman »Die schattige Hauptstraße«.
Zusammen mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD