Robert Walser 1878 – 1956 I
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Ernest Wichner und Bernhard Echte
Ausstellungseröffnung
Eine Produktion des Robert Walser-Archivs Zürich zusammen mit dem Literaturhaus Frankfurt am Main und dem Literaturhaus Berlin.
Als Robert Walser am 25. Dezember 1956 bei einem Spaziergang im Schnee starb, war er als Autor verstummt und als Mensch nahezu vollständig vergessen. Er hatte die letzten 27 Jahre seines Lebens in psychiatrischen Kliniken verbracht. Doch wider Erwarten begann man ihn und sein Werk ab Mitte der 1960er Jahre neu zu entdecken. Von seiner Biographie aber, die sich abseits gesellschaftlicher Zentren abspielte, haben sich nur äußerst spärliche Zeugnisse erhalten. Mit einer säuberlichen Präsentation archivalischen Materials in Vitrinen kann das Wesen dieses Autors nicht erfahrbar gemacht werden, deshalb haben sich die Ausstellungsmacher entschlossen, fünf Räume zu inszenieren, die für Walsers Leben bedeutsam waren: die Welt des Büros, die Mansarden des privaten Lebens, Theater(t)räume, Spazierwege unter Bäumen und die »Schatzkiste« mit Walsers Mikrogrammen.
Zur Eröffnung sprechen
Begrüßung: Ernest Wichner
Über Robert Walser und diese Ausstellung: Bernhard Echte
Die Ausstellung kann vom 29. September bis zum 19. November täglich zwischen 11.00 und 20.00 Uhr besichtigt werden
Eintritt: 5,- / ermäßigt 3,- Euro
Text und Konzept: Bernhard Echte, Robert Walser-Archiv, Zürich
Szenografie: Heinz Kriesi, Projektbox, Zürich
Visuelle Gestaltung & Werbung: Peter Heuss, Zürich
Bauten: Stahl- und Traumfabrik AG, Zürich
Die Ausstellung sowie das begleitende Programm werden durch die Kulturstiftung des Bundes in Halle und die Pro Helvetia, Zürich, ermöglicht. Wir danken der Schweizerischen Botschaft Berlin für die Unterstützung der Ausstellungseröffnung.
Nach Frankfurt am Main (2.8. bis 17.9. 2006) und Berlin wird die Ausstellung in der Nationalbibliothek Prag (29.11. 2006 bis 7.1. 2007) und im Zentrum Paul Klee in Bern gezeigt (27.1. bis 25.2. 2007).