Robert Walser 1878 – 1956 XXII

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Mit Urs Allemann

Mit Urs Allemann

Gedichte von Robert Walser

Seinen »Lyrischen Erstlingen«, 1898 im Sonntagsblatt des Berner »Bund« erschienen, für deren Verfertigung der Commis Robert Walser sich »stellenlos machte, was offenbar im Glauben geschah, die Kunst sei etwas Großes«, ließ der nachmals hauptsächlich als Prosaist tätige Autor später noch zahlreiche Gedichte folgen: Nach den frühen Versen, zusammengefaßt im Band »Gedichte« (bei B. Cassirer 1909 bibliophil und 1919 wohlfeil), entstanden zum Ende der Bieler Zeit etwa 1919/20 in einer zweiten und dann ab Mitte der 1920er Jahre in Bern in einer dritten lyrischen Periode, die erst mit Walsers Verbringung in die Heil- und Pflegeanstalt Hersiau im Juni 1933 endete, viele Gedichte, von denen etwa 250 überliefert und heute bekannt sind. Urs Allemann, bis 2004 fast zwei Jahrzehnte lang leitender Redaktor des literarischen Feuilletons der »Basler Zeitung«, Autor, experimentierfreudiger Recycler antiker Versformen und Poesie-Performer, hat Robert Walsers Gedichte durchgeblättert und stellt einige von ihnen vor.

Wir danken der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Schweizerischen Botschaft Berlin für die freundliche Unterstützung.