Robert Bober: Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen. Roman
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Mit Robert Bober und Friedhelm Ptok
Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt von Truffauts Assistenten Robert eine Statistenrolle in »Jules und Jim«. Als Bernard den fertigen Film zusammen mit seiner Mutter sieht, fehlt zwar die Caféhausszene, für die er engagiert worden war, dafür erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater, der nicht aus Auschwitz zurückkehrte, und Leizer, dem ebenfalls gestorbenen Stiefvater, verband.
Robert Bober, 1931 in Berlin geboren, emigrierte 1933 mit seiner Familie nach Frankreich. Er arbeitete als Schneider, Töpfer und Erzieher, wurde Assistent von François Truffaut und drehte über 100 eigene Dokumentarfilme. In deutscher Übersetzung veröffentlichte er 1995 den Roman »Was gibt’s Neues vom Krieg« und 2000 »Berg und Beck« – er liest zusammen mit Friedhelm Ptok aus dem von Tobias Scheffel übersetzten Roman »Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen« (Kunstmann).
Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin