Preis der Literaturhäuser 2002

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Mit Ulrike Draesner und Manuela Reichart

Mit Ulrike Draesner und Manuela Reichart

Den in diesem Jahr erstmals vergebenen Preis erhält Ulrike Draesner.

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, veröffentlicht seit 1995, als ihr erster Gedichtband »gedächtnisschleifen« erschienen ist, Gedichte, erzählende Prosa, Übersetzungen und Essays. 1998 erschien der Roman »Lichtpause«, 2001 der Gedichtband »für die nacht geheuerte zellen« und im Frühjahr 2002 der Roman »Mitgift«; sie liest aus diesem Buch.

Die Programmleiterinnen und -Leiter der Literaturhäuser [Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München, Salzburg und Basel] preisen Ulrike Draesner als eine Autorin, die ihre Gedichte, ihre Prosa und Essays in öffentlichen Veranstaltungen in herausragender und Konzentration schaffender Weise vorzutragen weiß. »Sie spricht über Literatur mit den Mitteln der Literatur.«, heißt es in der Begründung der Preisvergabe.
Um eine Diskussion über Maßstäbe des Gelingens von Literatur-Veranstaltungen anzuregen und zugleich ein literarisches Werk zu würdigen, zeichnen die in literaturhaeuser.net zusammengeschlossenen Literaturhäuser zukünftig jedes Jahr eine Autorin oder einen Autor aus, deren/dessen Lesungen ein besonderes Bemühen um die Vermittlung von Literatur zeigen. Als besondere Bemühung um Literaturvermittlung versteht die Jury das Zusammenspiel von Textqualität, Vortragsart, Ausführungen zum Text, Dramaturgie der Lesung [Textauswahl, Rekurs auf andere Künste, Einsatz anderer Medien].
Der Preis ist mit einer besonders honorierten Lesereise durch die acht in literaturhaeuser.net zusammengeschlossenen Literaturhäuser dotiert. An jeder Station der durch Akkumulation zustande kommenden Preisverleihung wird eine eigene Laudatio gehalten werden.

Die erste Laudatio auf Ulrike Draesner hält die Berliner Literaturkritikerin Manuela Reichart.