Peter Sloterdijk
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Mit Hans-Jürgen Heinrichs und Rüdiger Safranski
Lesung und Gespräch über das neue Buch von Hans-Jürgen Heinrichs: »Peter Sloterdijk. Die Kunst des Philosophierens« (Carl Hanser Verlag). Sloterdijks Bücher und Thesen lösen beständig heftige Debatten aus. Allerdings ist es schwierig geworden, die Gesamtheit seines immensen, international hoch geschätzten Werkes noch zu überblicken und die Positionen im Widerstreit der leidenschaftlichen Befürworter und Gegner richtig zu bewerten. Hans-Jürgen Heinrichs hat nun die erste umfassende Deutung von Sloterdijks Werk vorgelegt und sie mit den Etappen des persönlichen Werdegangs verknüpft. Dieses Buch eröffnet neue Zugänge für die Auseinandersetzung mit Sloterdijks Philosophie und deren Bedeutung für das zeitgenössische Denken, für unsere Auffassungen von Gesellschaft, Religion und Kunst, Musik, Literatur und Architektur. Die enorme Sogkraft und wissenschaftsübergreifende Bedeutung, die von Sloterdijks Philosophie ausgeht, liegt zuallererst in deren ungewöhnlich vielseitigen Beweglichkeit, Wandlungsfähigkeit und Transformationskraft begründet. Man sieht einen Denker auf der Bühne: den Akteur einer philosophischen Aufführungskunst. Davon werden Heinrichs und Rüdiger Safranski in ihrem Gespräch einen Eindruck vermitteln.
Hans-Jürgen Heinrichs, Jahrgang 1945, lebt in Berlin. Er hat zahlreiche Monographien über Ethnologen und Schriftsteller sowie Studien zur Theorie der Kultur veröffentlicht. Zuletzt erschienen: »Expeditionen ins innere Ausland. Das Unbewußte im modernen Denken«, »Schreiben ist das bessere Leben, Gespräche mit Schriftstellern« und (zusammen mit Peter Sloterdijk) »Die Sonne und der Tod«.
Rüdiger Safranski, Jahrgang 1945, lebt in Badenweiler und Berlin. Er hat zahlreiche, in viele Sprachen übersetzte Biographien über Philosophen und Schriftsteller veröffentlicht. Zuletzt erschienen u.a. »Romantik. Eine deutsche Affäre« und »Goethe & Schiller. Geschichte einer Freundschaft«.