Pasolini 19

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Mit Agnese Grieco, Frank Arnold und William Ramsay

Mit Agnese Grieco, Frank Arnold und William Ramsay

Pasolini in Afrika. Die Präsenz der Dritten Welt, die Pasolini schon nahe in den römischen Vorstädten wahrnahm, prägte seine literarischen und filmischen Arbeiten von Beginn an. Antike Tragödienstoffe teilweise dann tatsächlich an Orten der Dritten Welt zu inszenieren, entsprach Pasolinis Verfahren, mit historischen Analogien die Gegenwart verständlicher machen zu wollen. Nach »Edipo re« und vor der Beschäftigung mit »Medea« war so nach Reisen durch Kenia, Tanganjika und Uganda 1968 der Plan entstanden, die »Orestie« von Aischylos mit der sozialen und politischen Realität Afrikas zu konfrontieren. Agnese Grieco und Frank Arnold lesen italienische und deutsche Texte von Pasolini, William Ramsay agiert als antiker Tragödien-Chor: mit Klang-Improvisationen auf traditionellen Instrumenten. Konzept: Agnese Grieco.

22.00 Uhr
Appunti per un’Orestiade africana (Notizen zu einer afrikanischen Orestie)
Eine von Pasolini kommentierte Dokumentation des nicht realisierten Projekts, eine »Afrikanische Orestie« zu filmen. Regie und Buch: Pasolini. [I 1973, 64 min, dt.]