Pasolini 13
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Mit Theresia Prammer und Christian Filips
Pier Paolo Pasolinis frühe und späte Gedichte
Pier Paolo Pasolinis erste Buchveröffentlichung war der Gedichtband »Poesie a Casarsa« von 1942, den er in der Sprache des Städtchens Casarsa im Friaul geschrieben hatte. Über dreißig Jahre später griff er diese Arbeit noch einmal auf. Er wiederholt seine frühesten Gedichte in seiner letzten Buchveröffentlichung zu Lebzeiten »La nuova gioventù« und erhebt dabei ihre Sprache zur Sprache des Paradieses, des Eros und der »bessern Jugent« – aber auch zur Sprache seines politischen Kampfes.
Christian Filips hat Pier Paolo Pasolinis Friaulische Gedichte in dem Band »Dunckler Enthusiasmo« (Urs Engeler Editor) übersetzt und herausgegeben. Theresia Prammer hat im neuen »Schreibheft« Pier Paolo Pasolinis späte Gedichte (1960–1975) übersetzt und um Beiträge von Franco Fortini, Vittorio Serani und Andrea Zanzotto ergänzt.
Die Übersetzer Theresia Prammer und Christian Filips stellen ihre Arbeiten vor und lesen aus Pier Paolo Pasolinis Gedichten.