»Obergeschoss still closed« – Samuel Beckett in Berlin 38

Diese Veranstaltung liegt im Archiv

  • Reihe

Mit Friedhelm Rathjens, Michael Lommel und Frank Arnold 

Mit Friedhelm Rathjens, Michael Lommel und Frank Arnold

Beckett-Finissage-Cocktail
1x Beckett geht. Beckett bleibt & 2x „Film“ & 1x Belacquas Paradiso & 1,5x Nacht und Träume; dazu ein Hauch von Henry’s Music

Samuel Becketts Fahrrädern ist er nachgefahren, Becketts Hunde haben ihn verbellt, aber Nachforschungen zu Becketts Wegen sind Friedhelm Rathjens neue Leidenschaft, über die er berichten wird. Friedhelm Rathjen hat nicht nur zu Beckett zahlreiche Arbeiten veröffentlich, sondern auch über Joyce und Arno Schmidt, zudem arbeitet er als Übersetzer und Literaturkritiker.
Der in Becketts Regie 1964 produzierte Fast-Stummfilm „Film“ (mit Buster Keaton) besitzt heute eine gewisse Popularität, eine zweite, von David R. Clark 1979 realisierte Verfilmung (mit Ton und in Farbe) ist dagegen nahezu unbekannt. Der Literaturwissenschaftler Michael Lommel hat sich intensiv mit Becketts Texten und Medienspielen beschäftigt und wird die beiden Fassungen von „Film“ vorstellen.
Auch für die Smeraldina Rima und Affenpelz gibt es Hoffnung: Belacqua Shuah, der Träumer von mehr bis minder schönen Frauen, kehrt mit einem „posthumen Mänadenflirt“ zurück – aus der ursprünglich für den Band „More Pricks than Kicks“ (1934) vorgesehenen, bis heute unveröffentlichten Erzählung „Echo’s Bones“ liest Frank Arnold die erste Episode, die in gewohnt exzellenter Weise exklusiv für die Beckett-Finissage von Wolfgang Held übersetzt wurde.
Und zum Schluß, tröstlich, bis zur nächsten Beckett-Ausstellung: „Nacht und Träume“, als Schubert-Lied und Beckett-Film.

Die Speisekarte vom Café Wintergarten gibt dem Beckett-Finissage-Cocktail eine Grundlage; die Buchhandlung Kohlhaas & Co. wird auch am Montag nach dem Ende der Beckett-Ausstellung pünktlich um 10 Uhr wieder öffnen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Irland

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds