Neue Paradigmen der Gegenwartsliteratur
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Mit Aris Fioretos, Corina Caduff, Thomas Hettche und Ulrike Vedder
Bei aller Vielfalt, welche die Gegenwartsliteratur auszeichnet, lassen sich doch auch besondere thematische Interessen und poetische Tendenzen feststellen, die durchaus disparat sein können. So ist neben einer Literarisierung der Neuen Medien und der Biowissenschaften das Phänomen verbreiteter (Re-)Mythisierungen ebenso zu verzeichnen wie die anhaltende Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Geschichte oder die aktuelle Rückkehr der Arbeitswelten in die Literatur. Welche Abschiede und Neubildungen von Sujets und Schreibverfahren zu verzeichnen sind, wird nicht nur in der Literaturkritik oder im literaturwissenschaftlichen Diskurs, sondern vor allem auch in den literarischen Texten selbst diskutiert. Deshalb werden in Form einer Podiumsdiskussion zwei Autoren und zwei Literaturwissenschaftlerinnen gemeinsam einigen aktuellen Debatten um die gegenwärtige Literatur nachgehen und nach ihren neuen Paradigmen fragen. Anlaß ist das Erscheinen des Aufsatzbandes »Chiffre 2000. Neue Paradigmen der Gegenwartsliteratur«, herausgegeben von Corina Caduff und Ulrike Vedder (München 2005).
Diskussion mit Aris Fioretos, Corina Caduff und Thomas Hettche; Moderation: Ulrike Vedder
Das Zentrum für Literaturforschung im Literaturhaus Berlin