Mihail Sebastian: Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt. Tagebücher 1935–1944
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Edward Kanterian, Norman Manea und Richard Wagner
Als Mihail Sebastian (1907–1945) sein Tagebuch zu führen beginnt, ist er 27 Jahre alt und ein bekannter Journalist und Schriftsteller. Im aufkommenden rumänischen Faschismus der enddreißiger Jahre wenden sich allmählich zahlreiche seiner Freunde von ihm ab, darunter Mircea Eliade, Camil Petrescu und Constantin Noica. Anschließend verliert er seine Erwerbsmöglichkeiten, die Wohnung, das Telephon und das Radio. Die Pogrome und Deportationen beginnen. Kurz nach Kriegsende wurde Mihail Sebastian in Bukarest von einem Auto überfahren. Edward Kanterian liest aus den von ihm herausgegebenen Tagebüchern Mihail Sebastians (Claassen Verlag) und spricht darüber mit Norman Manea. Moderation: Richard Wagner.
Zusammen mit der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft