Michel Bergmann: Alles was war

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Nach seiner hinreißenden Romantrilogie über die »Teilachers«, die jüdischen Handelsvertreter im Nachkriegsdeutschland, erzählt Michel Bergmann wieder mit viel Witz und voller Melancholie über eine Kindheit im Deutschland der 1950er Jahre. In seiner soeben im Arche Verlag erschienenen Erzählung »Alles was war« beobachtet ein alter Mann heimlich ein Kind. Wie der Zehnjährige zur Schule geht, wie er zu Hause am Bett seines kranken Vaters sitzt, wie er am Zeitungsstand neben der »Quick« und »Revue« die Comics entdeckt, im Café Kranzler Kakao trinkt…Wer ist der alte Mann, der so viel über den Jungen weiß? Als der Kleine sich plötzlich umdreht und ihm in die Augen sieht, bricht der Mann zusammen und stirbt. Eine magische Geschichte über das Leben im Rückblick und über das Kind in uns, das nie alt wird.

Michel Bergmann liest aus »Alles was war«.

Zusammen mit der Literaturhandlung Berlin