Meret Oppenheim: Warum ich meine Schuhe liebe
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Christiane Meyer-Thoss und Rudolf Schmitz
»Jeder Einfall wird geboren mit seiner Form. Man weiß nicht, woher die Einfälle einfallen: sie bringen ihre Form mit sich, so wie Athene behelmt und gepanzert dem Haupt des Zeus entsprungen ist, kommen die Ideen mit ihrem Kleid.« Meret Oppenheim, 1913 in Berlin geboren und 1985 in Basel gestorben, in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts Surrealistin im Kreis um André Breton, Marcel Duchamp und Max Ernst, hat statt eines Tagebuches in allen ihren Lebensphasen ihre Träume protokolliert, sie hat Gedichte und Prosa geschrieben, Kunstobjekte und Kleiderentwürfe hergestellt, gezeichnet und gemalt.
Christiane Meyer-Thoss, die Herausgeberin des literarischen Werkes (Husch, husch, der schönste Vokal entleert sich. Gedichte) ebenso wie der Traumprotokolle (Träume. Aufzeichnungen) sowie eines Bandes mit Mode-Zeichnungen und Gedichten (Warum ich meine Schuhe liebe) stellt Meret Oppenheim vor und spricht mit dem Kunstkritiker Rudolf Schmitz über die Autorin.