Menschenrechte im digitalen Raum

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Mit Lutz Hachmeister, Leiter des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik

Mit Lutz Hachmeister, Leiter des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik.

Ist die Netzzensur »die Bücherverbrennung des 21. Jahrhunderts«, wie ein Mitarbeiter des US-amerikanischen Außenministeriums im März dieses Jahres in einem Blogeintrag schrieb?
Auf Betreiben von Regierungen und Unternehmen wird der Zugang zu digitalen Inhalten zunehmend kontrolliert und beeinträchtigt. Die Versuche, Kontrolle über das Internet zu erlangen und die technischen Lösungen zu ihrer Umsetzung werden immer ausgefeilter.
In Vietnam, der Heimat der voraussichtlichen Feuchtwanger-Stipendiatin der Villa Aurora, filtert eine spezielle Internetpolizei unerwünschte Inhalte aus dem Netz und kontrolliert die Internetcafés. Drei Blogger wurden verhaftet, weil sie sich online für mehr Demokratie ausgesprochen hatten.
Einst träumte man vom freien Internet – inzwischen tobt ein erbitterter Kampf um den ungehinderten Zugang zu Wissen und Informationen. Was bleibt vom Internet als Raum freier Meinungsäußerung und demokratischer Teilhabe?

Lutz Hachmeister, Leiter des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik, diskutiert das Thema mit Expertinnen und Experten aus der analogen und der digitalen Welt.

Villa Aurora e.V. und das Literaturhaus Berlin gedenken mit Unterstützung der Atlantik-Brücke des Jahrestages der Bücherverbrennung,

Die Villa Aurora, das ehemalige Wohnhaus von Lion und Marta Feuchtwanger in Los Angeles, ist eine Künstlerresidenz und ein Ort internationaler Kulturbegegnungen. Zum Gedenken an die Zeit des Exils hält sie die Erinnerung an die Künstler und Intellektuellen wach, die in Kalifornien Zuflucht vor der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime fanden und einen bedeutenden Einfluss auf das Kulturleben an der US-amerikanischen Westküste hatten. www.villa-aurora.org