Meine Freiheit
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Während der diesjährigen PEN-Jahrestagung im Mai in Schwäbisch Hall entstand die Idee, die Stipendiaten des „Writers in Exile“-Programms 2014, die zurzeit in Berlin zu Gast sind, zu einer Lesung ins Literaturhaus einzuladen.
Den Anfang macht Najet Adouani, eine in der gesamten arabischen Welt bekannte Lyrikerin. Schreiben ist ihr Weg, sich für ihre Überzeugungen einzusetzen. Schreibend verleiht sie denen eine Stimme, die keine Stimme haben. Die Gedichte, die vielfach menschliches Leid sowie soziale und politische Mißstände thematisieren, zeugen von Rastlosigkeit und tiefer Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit.
1956 in Tunesien geboren, ist Najet Adouani neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit auch Journalistin. Seit 1982 ist sie Mitglied der tunesischen Schriftstellervereinigung. Seit 2012 lebt sie im Exil in Deutschland. Sechs Lyrikbände und ein Kurzgeschichtenband sind bisher von ihr auf Arabisch erschienen. Auszüge ihrer Werke wurden ins Deutsche, Englische, Französische, Spanische und Hindi übersetzt.
Begleitet wird sie von ihrer Übersetzerin Leila Chammaa, die in Berlin ansässig ist und arabische Prosa und Lyrik ins Deutsche überträgt. Moderation und Gespräch: Sebastian Guggolz
Zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer des Literaturhauses Berlin und dem PEN-Zentrum Deutschland