Max Blaeulich: Kilimandscharo zweimeteracht

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Max Blaeulich

Mit Max Blaeulich

Am Vorabend des Ersten Weltkriegs begeben sich vier Österreicher auf eine Expedition nach Uganda; Stackler, ein Physiologe, will Afrika durch die Vermessung der Körperteile und -säfte rassenkundlich kartographieren und nebenbei Monstrositäten beschaffen. In seinem schwarzen Träger, den er Kilimandscharo nennt und der zwei Meter und acht Zentimeter mißt, meint er eine solche gefunden zu haben. Er nimmt den Neger mit nach Wien, steckt ihn in Lederhosen und läßt sich von ihm auf dem Rücken herumtragen.
Auf der Grundlage historischen Materials hat der Salzburger Schriftsteller und Antiquar Max Blaeulich einen Roman über europäische Wahnideen und Anmaßungen gegenüber dem Schwarzen Kontinent geschrieben »Kilimandscharo zweimeteracht« (Residenz Verlag). Er liest aus diesem Buch.

Zusammen mit dem Kulturforum der Österreichischen Botschaft