Mascha Kaléko – »Mein Heimweh hieß Savignyplatz« 3

Diese Veranstaltung liegt im Archiv

  • Ausstellungen
  • Reihe

Mit Gisela Zoch-Westphal

Mit Gisela Zoch-Westphal

»Mein Lied geht weiter«

Erschüttert vom Tod ihres einzigen Sohnes Steven im Herbst 1968, hatte Mascha Kaléko einen Leseabend in Zürich abgesagt; mit Gisela Zoch-Westphal, die daraufhin statt ihrer die Gedichte vortrug, verband M. Kaléko schon bald eine enge Freundschaft. Eine Woche vor ihrem Tod übertrug M. Kaléko die Obhut für ihr Werk an die Schauspielerin und Publizistin G. Zoch-Westphal und beauftragte sie, den literarischen Nachlaß aus Jerusalem nach Zürich zu holen. Mit liebevollem Elan setzt sich G. Zoch-Westphal seitdem für das Werk der Dichterin ein und hat in zahlreichen Bänden Texte von Mascha Kaléko, darunter viele unveröffentlichte aus dem Nachlaß, herausgegeben und der Öffentlichkeit auch in Höraufnahmen bekanntgemacht sowie 1987 unter dem Titel „Aus den sechs Leben der Mascha Kaléko“ die erste Biographie geschrieben. Gisela Zoch-Westphal liest Mascha Kaléko.