Manès Sperber 8

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Mit Ulrike Ackermann und Thea Dorn

Mit Ulrike Ackermann und Thea Dorn

Ulrike Ackermann: Eros der Freiheit

Ist die Idee der Freiheit in Deutschland unbeliebt? Ist hierzulande das liberale Denken schwach verankert? Sind die Bürger freiheitsmüde? Fällt es den Deutschen schwer, von der Fürsorge des paternalistischen Staates weniger und statt dessen von der Chance auf Eigenverantwortung und Risikobereitschaft mehr zu erwarten? Ist es bedenklich, daß knapp 20 Jahre nach der Implosion der totalitär regierten Ostblockstaaten und der DDR ungefähr 50 Prozent der Deutschen lieber von der schlecht ausgeführten Idee des Sozialismus als von Freiheit, Demokratie und sozialer Marktwirtschaft sprechen? Verstehen sich die Deutschen politisch als Staatsbürger einer Demokratie oder beziehen sie ihre Identität aus dem Sozialstaat? In ihrem soeben erschienenen »Plädoyer für eine radikale Aufklärung« ist die Frankfurter Autorin und Publizistin Ulrike Ackermann diesen Fragen nachgegangen und hat dafür die zivilisationsgeschichtliche Prägung der Freiheitsidee rekonstruiert – um in Fortführung der aufklärenden Denktradition von Manès Sperber die Analogie des Kommunismus vor 1989 und des Islam heute bei der Mißachtung der freiheitlichen Demokratie in den Blick zu nehmen. Thea Dorn spricht mit der Autorin über ihr neues Buch.

Die Ausstellung und das begleitende Veranstaltungsprogramm werden durch die Jüdischen Kulturtage gefördert; der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Österreichischen Kulturforum Berlin danken wir für die freundliche Unterstützung.