Man muß dem Skandal ins Auge blicken

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Lesung und Gespräch über Pier Paolo Pasolini, mit Annette Kopetzki und Christoph Klimke

Am 2. November 1975 wurde Pier Paolo Pasolini, einer der bekanntesten und umstrittensten Intellektuellen Italiens, ermordet. Aus Anlaß des 40jährigen Todestages sprechen Annette Kopetzki und Christoph Klimke über Leben, Werk und Aktualität des großen italienischen Autors und Filmemachers.

Annette Kopetzki liest eine Auswahl ihrer Übersetzungen seiner Gedichte, Essays und Erzählungen, in der das breite Spektrum von Pasolinis Themen und seine stilistische Experimentierfreude aufscheint.

Christoph Klimke liest aus seinem jüngst erschienenen biographischen Essay: »Pier Paolo Pasolini. Dem Skandal ins Auge sehen« (Elfenbein Verlag, Berlin 2015).

Christoph Klimke veröffentlichte Lyrik, Prosa, Essays, Libretti und Theaterstücke. Der Pasolini-Kenner hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit Pasolinis Texten und Filmen sowie mit seinem politischen Engagement und dessen unverminderter Aktualität auseinandergesetzt.

Annette Kopetzki übersetzt seit über 25 Jahren Belletristik, Lyrik und Essayistik aus dem Italienischen. Zu ihren Autoren gehören neben Pasolini u.a. auch Andrea Camilleri, Erri de Luca, Alessandro Baricco und Norberto Bobbio.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Weltlesebühne e.V.