Lucille Eichengreen: Von Asche zum Leben. Erinnerungen
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Mit Lucille Eichengreen
Cecilie Landau (heute Lucille Eichengreen) ist 1925 als Tochter jüdischer Eltern in Hamburg geboren worden. Als einzige ihrer Familie überlebte sie die deutsche Judenverfolgung. Ihr Vater war schon 1941 in Dachau ermordet worden, ihre Mutter Sala ist im Getto Lodz verhungert, und ihre Schwester Karin ist aus Lodz in ein Vernichtungslager deportiert und umgebracht worden. Ihr eigener Leidensweg führte sie von Lodz nach Auschwitz, von dort nach Hamburg ins Konzentrationslager Neuengamme und später nach Bergen-Belsen, wo sie die Befreiung erlebte. Nach der Befreiung arbeitete sie für die britische Besatzungsmacht und half, untergetauchte SS-Mannschaften ausfindig zu machen. Nachdem sie als Zeugin gegen ihre ehemaligen Peiniger ausgesagt hatte, wurde sie erneut bedroht und verließ Deutschland für immer.
Lucille Eichengreen liest aus ihrem Erinnerungsbuch »Von Asche zum Leben« (Konkret Literatur Verlag).