Literatur und Theologie 3
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Mit Michael Brocke, Ursula Krechel und Erich Zenger
Schriftsteller und Theologen sprechen über biblische Stoffe, die in der Literatur eine besonders intensive Bearbeitung erfahren haben. Literarische Bearbeitungen solcher Stoffe aus dem 20. Jahrhundert werden mit einem in die unmittelbare Gegenwart drängenden Ausblick thematisiert. Gefragt wird nach säkularen Ansätzen, die das Geschichten erzählende Reservoir der Bibel nutzen und nach Schriftstellern, die ihre eigene Religiosität thematisieren und sich einer Konfession verpflichtet fühlen. Von den Theologen erwarten wir Einlassungen zur Vertiefung des biblischen Wissens, Auslegungen, die den Schriftstellern im allgemeinen unbekannt sind und Auskünfte über die Selbstsicht auf ihr eigenes Material. Gibt es eine wechselseitige Wahrnehmung zwischen Theologen und Schriftstellern? Knistert das Feld zwischen ihnen noch?
Die Psalmen als Theopoesie. Moderiert von Michael Brocke (Steinheim Institut für deutsch-jüdische Geschichte), sprechen die Dichterin Ursula Krechel – von ihr erschien soeben der Band »Stimmen aus dem harten Kern. Gedicht« – und Erich Zenger (Professor am Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Universität Münster) über die Psalmen.
Zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer des Literaturhauses Berlin