Literatur aus Flandern und den Niederlanden I

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Mit Leonard Nolens, Tom Lanoye, Paul Bogaert und Hermann Wallmann

Mit Leonard Nolens, Tom Lanoye, Paul Bogaert und Hermann Wallmann

Die renommierte Literaturzeitschrift »Schreibheft« hat ihre neue Ausgabe der zeitgenössischen flämischen Literatur gewidmet. Leonard Nolens, Tom Lanoye und Paul Bogaert, drei der wichtigsten flämischen Autoren, die darin ausführlich zu Wort kommen, stellen sich vor. Norbert Wehr, Herausgeber von »Schreibheft«, erläutert, was ihn an der flämischen Literatur fasziniert.

Leonard Nolens (geb. 1947) ist einer der bekanntesten niederländischen Lyriker, seine gesammelten Gedichte »Hart tegen hart. Gedichten 1975-1996« (dt. »Herz um Herz«) lagen schon 1998 in der vierten Auflage vor. Seit 1989 hat Leonard Nolens neben seinen Gedichten auch vier aufsehenerregende Tagebuchbände vorgelegt.

Tom Lanoye (geb. 1958) ist Performer, Lyriker, Prosaautor und Dramatiker. Mit seinem Stück »Schlachten!« ist er auch in Deutschland bekannt geworden. In deutscher Übersetzung liegen außerdem sein Roman »Pappschachteln« (1993) und der Band »Metzgerssohn mit schriller Brille und andere Geschichten« (1995) vor.

Paul Bogaert (geb. 1968) gilt nach drei Gedichtbänden als eine der auffallendsten Stimmen der jüngeren flämischen Poesie. Er debütierte 1996 mit dem Gedichtband »Welcome Hygiene« und veröffentlichte 2002 den Band »Circulaire systemen« (dt. »Geschlossene Systeme«).

Hermann Wallmann, Literaturkritiker und Redakteur des »Schreibheft«, stellt die Autoren vor.