Literarische Kritik der ökonomischen Kultur I
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Kathrin Röggla, Falko Schmieder, Rainer Merkel, Daniel Weidner, Dirk Kurbjuweit, Halina Hackert-Lemke, Moritz Rinke und Kai Bremer
Literaturtage des Zentrums für Literaturforschung in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin
Arbeit und Ökonomie sind als Motive oder Stoffe, als literarische Bearbeitung von Erfahrungen in der Literatur der Gegenwart wieder präsent. Vielfältiger und bis hinein in die kulturellen und symbolischen Aspekte der Arbeitswelt reflektiert, wird diese nun anders wahrgenommen als in der ideologisierten »Literatur der Arbeitswelt« früherer Jahrzehnte.
Jenseits der Wirtschaftsweisen, des akademischen und professionellen Diskurses über die Ökonomie gibt es ein anderes literarisches Wissen vom Produzieren, Distribuieren und Konsumieren, einen Blick auf Wirtschafts-, Arbeits- und Geldverhältnisse, der die kulturelle Erfahrung ins Zentrum stellt.
Welche Art Wissen über Ökonomie und Arbeit haben also die Schriftsteller beizutragen, und wie verhält dieses sich zum Diskurs der Experten?
14.30 – 16.30 Uhr
Kathrin Röggla: Lesung und Gespräch mit Falko Schmieder
Rainer Merkel: Lesung und Gespräch mit Daniel Weidner
17.00 – 19.00 Uhr
Dirk Kurbjuweit: Lesung und Gespräch mit Halina Hackert-Lemke
Moritz Rinke: Lesung und Gespräch mit Kai Bremer
20.00 Uhr
Podiumsdiskussion
Literarische Kritik der ökonomischen Kultur
mit Rainer Merkel, Moritz Rinke, Kathrin Röggla, moderiert von Dirk Kurbjuweit
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.