Literarische Gegenwelten – Das Archiv unterdrückter Literatur in der DDR

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Mit Christina Weiss

Mit Christina Weiss

Ausstellung nach einem Konzept von Ines Geipel und Joachim Walther

Die Ausstellung legt chronologisch jene Schichten von Behinderung frei, die Autoren im Literaturbetrieb der DDR erfahren haben, deren Texte aus politisch-thematischen oder formal-ästhetischen Gründen keinen Eingang fanden in den Kanon der DDR-Literatur. So entstand in den 40 Jahren DDR eine Literatur ohne Daten, die weder in den Kanon aufgenommen noch im Umfeld von DDR-Opposition publiziert wurde und so hätte rezipiert werden können. Die besondere Art oder die Versuche geistig-ideologischer Normierung künstlerischer Prozesse, die Zurückweisung von Denkfiguren und bestimmter künstlerischer Ausdrucksweisen in der DDR-Diktatur verschränken sich notwendig in den einzelnen disparaten, nicht selten tragischen Lebenswegen dieser Autoren.

Zur Eröffnung spricht Christina Weiss;
Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch lesen

Die Ausstellung kann bis zum 15. März an den Werktagen zwischen 11.00 und 19.00 Uhr und zu unseren Veranstaltungen besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wurde realisiert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und gefördert durch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.