Literarische Führung: Industriegebiet der Intelligenz
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»Industriegebiet der Intelligenz«, so nannte Erich Mühsam ironisch die Gegend um die Gedächtniskirche in seiner 1927 erschienenen Autobiographie »Unpolitische Erinnerungen«. Die Führung spürt der Frage nach, was von dem einstigen Glanz und Trubel der 20er und 30er Jahre geblieben ist. Worin bestand die Attraktivität des sogenannten Neuen Westens, wer waren die Akteure und wo wohnten sie, welche Schauplätze des kulturellen Lebens gab es?
Ausgehend vom Literaturhaus Berlin begibt sich der literarische Spaziergang zunächst in südlicher Richtung die Fasanenstraße hinunter. Besucht werden Adressen, in denen Schriftsteller wohnten und wirkten (u.a. Bertolt Brecht, Gerhart Hauptmann, Heinrich Mann). Nach einem kurzen Fußweg an der Gedächtniskirche angekommen, widmet sich die Führung den Künstlercafés (Romanisches Café, Café des Westens). Die Bücherbar Kurt Tucholskys bildet den Ausklang der Führung.