Im und um das Literaturhaus Berlin
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Sebastian Januszewski
Die Gedichte, die Sirin (d.i. V. Nabokov) am 13.11.1927 im Humboldt-Haus las, thematisierten die schmerzvollen Erfahrungen der Emigration. Im Gedicht »Ut pictura poesis«, geschrieben 1926 in Berlin, heißt es: »Erinnerung, scharfer Strahl – verwandle / mein Dasein in der Fremde, / durchstoße mich, erinnre mich an die / Lastkähne der Wolken über Petersburg«. Ein Bildvortrag stellt zunächst die abwechslungsreiche Geschichte des Hauses vor. Der literarische Spaziergang im Anschluss widmet sich Künstler:innen, die in unmittelbarer Nähe wohnten und wirkten, u.a. Essad Bey, Heinrich Mann, Rudolf Nelson,Theobald Tiger, Robert Musil und Irmgard Keun
Treffpunkt Unteres Foyer