Leben? oder Theater?

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Mit Astrid Schmetterling

Mit Astrid Schmetterling

Im französischen Exil hat Charlotte Salomon von 1940 bis 1942 ein ganz außergewöhnliches Werk geschaffen: 1300 Gouachen und Textblätter, in denen die Lebensgeschichte einer jungen Frau im Berlin der 20er und 30er Jahre erzählt wird. Dabei geht es auch um die zunehmende Judenverfolgung, um Familien- und Liebesbeziehungen, um Schönheit und den schlichten Überlebenswillen. Die 1917 in Berlin geborene Künstlerin ist 1943 in Auschwitz ermordet worden.
1961 gab es eine erste Ausstellung dieses Tagebuchs in Bildern im Stedelijk Museum Amsterdam, die später auch in beiden Teilen Deutschlands gezeigt wurde. 1980 hat Judith Herzberg den Film »Charlotte« in West-Berlin produziert.
Astrid Schmetterling, 1962 in Südafrika geboren, in Deutschland aufgewachsen, hat in Jerusalem und London Kunstgeschichte und Literatur studiert und lebt heute in London. Sie hat den Schaffensprozeß der Charlotte Salomon rekonstruiert und stellt ihn [mit zahlreichen Dia-Beispielen] vor.

Zusammen mit der Literaturhandlung Berlin