Karl Heinz Bohrer: Granatsplitter. Erzählung einer Jugend
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Mit Karl Heinz Bohrer und Stephan Schlak
Karl Heinz Bohrer, 1932 in Köln geboren, ist Professor emeritus für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bielefeld und seit 2003 Visiting Professor an der Stanford University. Von 1984 bis 2011 war er Herausgeber des Merkur. Er lebt in London.
Nicht von sich selbst, sondern von einer chaotischen Welt der dreißiger, vierziger und frühen fünfziger Jahre erzählt Karl Heinz Bohrer in seinem neuen Buch »Granatsplitter. Erzählung einer Jugend« (Carl Hanser Verlag). Vom Kriegsbeginn bis zur ersten Englandreise 1953 beobachtet der Autor den Jungen, der er auch gewesen sein kann, bei seinen Wahrnehmungen und »schockhaften« Erkenntnissen. Und doch hat Karl Heinz Bohrer kein memorialistisches Buch geschrieben, sondern eine Erzählung, die in detailgenau erzählender Prosa das Fremde unter den Erinnerungskonstruktionen freizulegen und die verstörenden Augenblicke ebenso wie die Erkenntnismomente zu ergründen versucht.
Karl Heinz Bohrer liest aus diesem Buch und spricht darüber mit Stephan Schlak (Geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift für Ideengeschichte).
Wir danken dem Verein der Freunde und Förderer des Literaturhauses Berlin e.V. für die Unterstützung dieser Veranstaltung.