Karl Günter Hufnagel zu ehren
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Paulus Böhmer, Astrid Litfaß und Gerd-Peter Eigner
Der innere Monolog eines Krebskranken, dessen erwarteter Tod ohne Datum ist, hat dem gleichnamigen Film von Ottomar Domnik (Großer Filmpreis von Locarno 1962) den Titel gegeben. Inzwischen hat der Tod 2004 den Autor geholt, aber nicht den Text: Die ungedruckte Fassung fand sich im Nachlaß des Autors Karl Günter Hufnagel und ist soeben mit Radierungen seiner Tochter Franziska Hufnagel in der Edition Mariannenpresse erschienen.
Paulus Böhmer, Astrid Litfaß und Gerd-Peter Eigner lesen aus »Ohne Datum« und andere Texte von Karl Günter Hufnagel. Karl Günter Hufnagel (1928-2004), Autor von Romanen, Erzählungen, Theaterstücken, Fernsehspielen und etwa zwei Dutzend Hörspielen, viele davon schon in den 60er Jahren publiziert, scheint bei der Literaturgeschichte kein Glück zu haben. Das umfangreichste deutsche Autorenlexikon (Walter Killys Literaturlexikon) nennt nicht einmal seinen Namen – was niemanden daran hindern sollte, ihn zu entdecken und zu lesen.
Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur