»Jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott«

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Mit Stéphane Mosès und Sigrid Weigel

Mit Stéphane Mosès und Sigrid Weigel

Stéphane Mosès, der an der Hebräischen Universität Jerusalem lehrende Literaturwissenschaftler, erhält in diesem Jahr den Humboldt-Forschungspreis. Er spricht über Jerusalem-Gedichte von Else Lasker-Schüler, Rose Ausländer und Paul Celan.
Einführung: Sigrid Weigel.

Stéphane Mosès, 1931 in Berlin geboren, ist 1936 nach Marokko emigriert, hat nach dem Krieg in Paris studiert und ist 1969 nach Israel gegangen, wo er als Literaturwissenschaftler tätig ist und das Franz Rosenzweig-Zentrum für deutsch-jüdische Literatur und Kultur aufgebaut hat. Heute lebt er in Paris und Jerusalem und spielt eine wichtige Rolle als Mittler zwischen den Intellektuellen in Deutschland, Frankreich und Israel. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen die Bücher: »Spuren der Schrift. Von Goethe bis Celan« (1987), »Der Engel der Geschichte. Rosenzweig, Benjamin, Scholem« (1994) und »Gershom Scholem. Literatur und Rhetorik« (2000).

Zusammen mit dem Zentrum für Literaturforschung

Leider muß der Festvortrag von Stéphane Mosès aus Krankheitsgründen verschoben werden.
Wir bedauern diese Verschiebung sehr und werden uns zu gegebener Zeit mit einer neuen Einladung zum Festvortrag bei Ihnen melden.