Jan Faktor im Gespräch mit Bettina Hartz
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Am 27. Juni 1968 erschien eines der wichtigsten Dokumente des Prager Frühlings: das »Manifest der 2000 Worte« – es radikalisierte den Reformprozess und bewog die Warschauer-Pakt-Staaten zum Einmarsch in Prag. Verfasst hatte das Manifest der Schriftsteller Ludvík Vaculík, der auch nach der Invasion, in den Jahren der sogenannten »Normalisierung«, ein Rebell blieb: 1972 gründete er den Samisdat-Verlag und war einer der Erstunterzeichner der Charta 77. Die Kuratorin der Reihe, Bettina Hartz, und der 1951 in Prag geborene Schriftsteller Jan Faktor sprechen über Vaculík und die Jahre des Reformprozesses bis hinein in die bleierne Zeit der siebziger Jahre.