Jacob, Menachem und Mimoun. Ein Familienepos

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Mit Marcel Bénabou und Jürgen Ritte

Mit Marcel Bénabou und Jürgen Ritte

Der junge Student Marcel Bénabou, in Paris lebender Sohn marokkanischer Juden, faßte den Plan, eine Saga der Benaboujaden, das große Epos seiner Vorfahren zu schreiben. Dreißig Jahre später legt er über den epischen Bericht eine andere Geschichte: die Geschichte dieses Projektes selbst, seiner Motive, der Quellen und Dokumentationen, der Modellen, nach denen er suchte, von der jüdischen Tradition bis Flaubert, Proust und Joyce, vom Strukturalismus bis zu Bataille und der Sade-Renaissance – und der eigenen biographischen Wechselfälle. Zusammen mit seinem Übersetzer Jürgen Ritte liest Marcel Bénabou aus seinem Roman »Jacob, Menachem und Mimoun. Ein Familienepos« (Berlin Verlag).
Marcel Bénabou ist 1939 in Meknès (Marokko) geboren und lebt seit 1956 in Paris. Er ist Professor für Römische Geschichte an der Universität Paris VII Denis Diderot und Ständiger provisorischer Sekretär der internationalen Autorengruppe OULIPO.

Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule zu Berlin