Iván Sándor: »Spurensuche. Eine Nachforschung«
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Mit Iván Sándor und György Dalos
Iván Sándor, 1930 in Budapest geboren, ist einer der renommiertesten Schriftsteller Ungarns. Er hat dreizehn Romane veröffentlicht, Essays und Dramen. In deutscher Übersetzung erschien 2006 sein Roman »Geliebte Liv« und in diesem Herbst das Buch »Spurensuche. Eine Nachforschung« (beide dtv-Verlag).
Als 14-Jähriger flieht Iván Sándor im Kriegswinter 1944/45 gemeinsam mit seiner Freundin Vera vor den Deportationen im belagerten Budapest. Carl Lutz, der Schweizer Vizekonsul, ist ebenfalls auf den unter Beschuß liegenden Straßen unterwegs: Wie Raoul Wallenberg stellt auch er sich den Anordnungen der Nationalsozialisten entgegen und wird zum Retter von mehr als 60.000 Juden. Auch die beiden Jugendlichen begegnen dem Diplomaten, doch Iván Sándor erfährt erst Jahre später, wen er damals vor sich hatte.
Iván Sándor liest zusammen mit György Dalos aus seinem soeben erschienenen Buch.
Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule und dem Collegium Hungaricum