Irena Brezná: Die undankbare Fremde
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Mit Irena Brezná
Irena Brezná, 1950 in der Tschechoslowakei geboren und 1968 in die Schweiz emigriert, arbeitete dort als Gerichtsdolmetscherin und als Kriegsberichterstatterin (Tschetschenien). In ihrem Roman »Die undankbare Fremde« (Galiani Berlin) erzählt Irena Brežná von ihrem Leben in der Emigration und der widersetzlichen Integration in die Verhältnisse des Gastlands. In die Erinnerungen an die eigene Geschichte mit ihrem kalten Zufluchtsort streut die Erzählerin Szenen aus ihrer Dolmetschertätigkeit an schweizerischen Gerichten ein: Geschichten von kleinen Dieben, Depressiven, Kriegsflüchtlingen, Ausgebeuteten, Überangepaßten und Naiven aus den verschiedensten Fluchtländern.
Irena Brezná liest aus ihrem neuen Roman.