Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit 9
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Mit Brigitte Röttgers und Frank Arnold
Hannah Arendt – Uwe Johnson. Der Briefwechsel 1967-1975
Rund 60 Briefe haben Hannah Arendt und Uwe Johnson in weniger als zehn Jahren gewechselt. Als Hannah Arendt Mitte der sechziger Jahre die jüngeren deutschen Schriftsteller Günter Grass, Hans Magnus Enzensberger und Uwe Johnson in New York zum ersten Mal erlebte, notierte sie noch, »Der Mangel an gesundem Menschenverstand ist oft zum Verzweifeln.« Uwe Johnson, der dann für einige Zeit nach New York zog und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnte, wurde ihr ein kritischer und kompetenter Gesprächspartner, er selbst meinte, von ihr »Seminare in Philosophiegeschichte, zeitgenössischer Politik, Zeitgeschichte, je nach Wunsch« zu erhalten.
Brigitte Röttgers und Frank Arnold lesen aus dem 2004 von Eberhard Fahlke und Thomas Wild herausgegebenen Briefband.
Zusammen mit der Jüdischen Volkshochschule Berlin und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Fazit-Stiftung und den Verein der Freunde und Förderer des Literaturhauses Berlin